JJs Way - wie kam es zu dem hier?

Mein Name ist Jens Jacob. Ich bin Ende der Siebziger im vergangenen Jahrtausend in Leipzig zur Welt gekommen und dort lebe ich auch bis jetzt.

Malen und Zeichnen sind schon seit

meiner frühen Jugend Teil meines Lebens.

Auch haben mich verschiedenste Strukturen, interessante Farbverläufe und Lichtstimmungen schon immer fasziniert, seit dem ich denken kann.

 

Als Wendekind hatte ich mich nach dem Schulabschluss, in den wirren Zeiten

für die sichere Variante der Kaufmannslehre entschieden.

Über viele Jahre blieb mein Kunstschaffen entsprechend nur  ein Hobby, für welches ich mal mehr mal weniger Zeit fand.

 

2015 folgte dann eine schicksalhafte Wendung, welche mich auf einen neuen Weg brachte.

Überschrift 1

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März 2015, der grosse Knall

Im Winterurlaub im März 2015, brach ich mir bei einem Snowboardunfall damals mehrere Brustwirbel und mein Hamsterrad wurde plötzlich und mit einem heftigen Knall massiv entschleunigt.

Ich bin damals um Haaresbreite an einem Schicksal im Rollstuhl vorbei geschrammt.

Lange Zeit war ich kaum in der Lage aufzustehen und hatte entsprechend viel Zeit

über mein Leben nachzudenken.

Wie lief es bisher so bei mir?

Was ist mir eigentlich wirklich wichtig im Leben?

 

Ich  hatte also ganz viel Zeit aus diesen intensiven Erlebnissen grundlegende Schlüsse für mich zu ziehen, entsprechend neue Wege zu beschreiten und meine Prioritäten neu zu ordnen.
Im Laufe der langwierigen Reha, habe ich mich deshalb auch endlich um ein anderes gesundheitliches Problem gekümmert, welches ich vorher ziemlich lange verdrängt und gemieden hatte
.

Sei achtsam mit Dir selbst

Wie dabei festgestellt wurde, habe ich Colitis Ulcerosa .

Das ist eine chronische Darmerkrankung, deren Symptome ich vor meinem Unfall lange ignoriert hatte und welche sich so sehr  verschlimmerten, dass ich keinen normalen Alltag mehr bewältigen konnte. 

Ich war unbedingt auf die Nähe einer Toilette angewiesen, die Rückkehr in ein normales Leben und in den Beruf im Außendienst, den ich so schon viele Jahre ausgeübt hatte, war mir somit unmöglich.

Da diese Krankheit chronisch ist, muss ich mit ihr mein Leben lang irgendwie klarkommen.

In dieser schweren Zeit legte ich meinen Fokus bewusst

auf Dinge die mich erfüllen

und mich in meiner Situation stärkten.

Ich habe mich mehr um Körper, Geist und Seele gekümmert, als dies in der Zeit vor dem Unfall geschah.

Dabei halfen mir besonders meine Freundin Rikke, meine Familie und viele wirklich gute Freunde.

Was mir wieder aufzeigt, dass selbstbestimmte Zeit und Menschen die dich lieben, zusammen mit Gesundheit,

die wichtigsten Dinge sind, die man wirklich braucht

um glücklich zu sein.

Reflektion check,  Neustart initiiert

 

Ich begab mich so nun auf einem Lebensweg

unter anderem mit dem neuen Ziel, mein Geld

mit etwas zu verdienen was ich gerne mache , gut kann

und was gut zu mir und meinem neuen Leben passt.

Und wie es im Leben dann manchmal so läuft, habe ich

zu dieser Zeit, Ende 2017, die Gelegenheit bekommen,

mir bei Freunden ein kleines Atelier einzurichten welches 

auch meinen speziellen Bedürfnissen entsprach.

Nun endlich konnte ich meine leicht angestaubten Malereiutensilien wieder auspacken und reichlich ihrer kreativen Bestimmung zuführen.

 

Ich habe dort zunächst mit viel Freude wieder mit Landschaftsmalerei begonnen. Recht zeitig habe ich aber auch den neuen Freiraum des kleinen Ateliers genutzt

um erstmals mit Farben einfach herum zu klecksen 

und mit Mischtechniken zu experimentieren. Diese andere Art mit Farben umzugehen hat mich sofort fasziniert.

Das Erlebnis des "Gießvorganges", die intensiven Stunden während ein Bild noch flüssig und formbar ist und auch

die Resultate begeisterten mich sofort.

 

So stelle sich auch ziemlich schnell heraus, dass diese Bilder nicht nur mir selbst sehr gefielen sondern in 

meinem Umfeld überaus gut ankamen und Interesse weckten. Ab da war mir klar, wie es für mich weitergeht.... 

      Zielgerichtet Schritt für Schritt

     

Um trotz meiner Erkrankung künstlerisch weiter zu kommen, wollte ich meine eigene Kreativwerkstatt mit etwas mehr Platz und vor allem mit direkter Anbindung ans Zuhause.
Aus diesem Grund sind wir in eine Wohnung mit großem Atelierzimmer gezogen.

Das war der perfekte nächste Step in Sachen Kreativschaffen.

Nachdem ich mir in den neuen Räumen die entsprechende Infrastruktur geschaffen habe,

ist diese Wohnung mit Atelier und auch als kleine Galerie nun der perfekte Ort für mich

um meine Kunstwerke zu schaffen und auch zu präsentieren.

An der Stelle wünsche ich Dir viel Spaß beim Rundgang.

 

 

Links bzw. oben (Handy) geht es zum

Atelier-Fotoalbum und unten eine kleine,

kunstvolle gefilterte Runde durch unsere Galerie-Wohnung.

Meine Werke kannst Du Dir oben in der Galerie genauer anschauen.